Digitale Verarbeitung von AIA-Daten? Nur mit der AHVN!

Warum die Einführung der AHVN als eindeutiger Personenidentifikator für den digitalen Abgleich von Steuerdaten im Rahmen des automatischen Informationsaustausch zentral ist

Im Herbst 2018 hat die Schweiz im Rahmen des automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIA) erstmals Kontodaten mit Partnerstaaten ausgetauscht. Konkret übermittelten Finanzinstitute der Partnerstaaten den eigenen Behörden Konto- und Finanzinformationen, welche dann an die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) weitergereicht und durch diese den kantonalen Steuerbehörden zur Verfügung gestellt werden. Um eine natürliche Person als Steuerpflichtigen eindeutig zu identifizieren und nachfolgende Prozesse digital zu automatisieren, braucht es die AHVN.

Ausführlichere Informationen sind in unserem Fallbeispiel Automatischer Informationsaustausch in Steuersachen zusammengefasst.

Das Geschäft 19.057 des Bundesrates, welches mit einer Änderung des AHVG die systematische Verwendung der AHV-Nummer durch  Behörden ermöglichen will, ist für die Digitalisierung von Behördenleistungen absolut unabdingbar. Mit verschiedenen Fallbeispielen aus der Verwaltungspraxis der Behörden zeigt die Projektgruppe AHVN der SIK einfach verständlichen auf, weshalb die eindeutige Personenidentifikation die Grundlage für die Digitalisierung von Behördenleistungen ist.