Sinn und Zweck

Gründung und Ziele

Die SIK wurde 1975 von der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK), der ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit, vom Bund und von der Mehrheit der Kantone gegründet. Heute sind der Bund, alle Kantone, das Fürstentum Liechtenstein sowie zahlreiche Städte und Gemeinden Mitglied.

Gemäss den Statuten ist die SIK eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit beschränkter Rechtsfähigkeit. Der Sitz ist in Bern, die Geschäftsstelle befindet sich im «Haus der Kantone».

Ihr Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit der Gemeinwesen im Bereich der Digitalisierung der Verwaltung. Die SIK will dabei die Themenführerschaft und die Koordination in diesem Bereich wahrnehmen und den Informationsaustausch fördern.

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Strategische Neuausrichtung 2018

Die Digitalisierung nimmt bei Politik und Verwaltungen einen immer wichtigeren Platz ein. Seit fast 50 Jahren unterstützt die SIK Bund, Kantone, Städte und Gemeinden im Bereich der Informatik. Aufgrund des sich schnell ändernden gesellschaftlichen Umfelds, neuer technologischer Trends und um die Mitglieder gezielter und flexibler bei der Bewältigung dieses Wandels unterstützen zu können, haben die Delegierten und der Vorstand Ende 2018 entschieden, die SIK strategisch neu auszurichten.

Digitalisierung und direkte Mitgliedschaft

Zentrale Elemente der neuen Strategie sind der Fokus auf die Digitalisierung sowie der direkte Einbezug aller drei Staatsebenen. Ziel ist die Digitalisierung der Leistungen der öffentlichen Hand über alle Staatsebenen hinweg zu unterstützen und zu beschleunigen.

Die SIK konzentriert in Zukunft ihre Tätigkeiten verstärkt auf die Vernetzung und die Themenführerschaft im Bereich der Digitalisierung der öffentlichen Hand. Anstelle der bisherigen permanenten Arbeitsgruppen wird vermehrt in thematischen, zeitlich befristeten Projektgruppen gearbeitet.

eOperations als operatives Bindeglied

Neu setzt die eOperations Schweiz AG als operatives Bindeglied der SIK gemeinsame digitale Projekte für Bund, Kantone und Gemeinden um.

Ein weiteres Element der neuen Strategie ist die bessere Vernetzung der SIK mit staatlichen und privaten Akteuren. Städte und Gemeinden werden als gleichwertige Mitglieder in die SIK eingebunden. Die SIK soll in Zukunft durch gleich viele Städte- und Gemeindevertreter wie Kantonsvertreter repräsentiert werden.

Die SIK will die Themenführerschaft im Bereich der Digitalisierung übernehmen und in diesem Bereich die Koordination und den Informationsaustausch verstärken. Sie will die Zusammenarbeit der Gemeinwesen im Bereich der Digitalisierung fördern und beschleunigen. Beispielsweise mit einer Studie, die einen Überblick zu den politischen Vorstössen im Bereich der Digitalisierung beim Bund und den Kantonen erstellt und analysiert oder mit einer Referenzdatenbank für politische Geschäfte zur Digitalisierung beim Bund und den Kantonen. Zudem soll die Zusammenarbeit mit E-Government Schweiz, der Fachgruppe E-Government der Kantone sowie anderen Organisationen verstärkt werden.

Eine Organisation für die öffentliche Hand

Der Adressatenkreis für die Dienstleistungen der SIK fokussiert sich weiterhin auf die öffentlich-rechtlichen Körperschaften, indem Mitarbeitende der öffentlichen Hand an allen Fachveranstaltungen der SIK teilnehmen können.