Rentenzahlungen digitalisieren? Nur dank der AHVN!

Warum die Einführung der AHVN für als eindeutiger Personenidentifikator für die Digitalisierung von AHV-IV-Rentenzahlungen unabdingbar war

Wie kann man verhindern, dass AHV- und IV-Renten nach dem Tod einer Leistungsbezügerin oder eines Leistungsbezügers weiterhin ausbezahlt werden? Vor 2009 erfolgte der Datenaustausch zwischen Zivilstandswesen und Zentraler Ausgleichskasse ohne einen Personenidentifikator, sondern anhand von Personendaten wie Namen, Vornamen und Geburtsdaten. Dank der systematischen Verwendung der AHVN als eindeutigen Personenidentifikator, konnte das Verfahren zur Meldung von Todesfällen an die Ausgleichskassen ab 2009 vollständig digitalisiert und automatisiert werden.

Ausführlichere Informationen sind in unserem Fallbeispiel Meldungen von Todesfällen bei AHV/IV-Rentenauszahlungen zusammengefasst.

Das Geschäft 19.057 des Bundesrates, welches mit einer Änderung des AHVG die systematische Verwendung der AHV-Nummer durch  Behörden ermöglichen will, ist für die Digitalisierung von Behördenleistungen absolut unabdingbar. Mit verschiedenen Fallbeispielen aus der Verwaltungspraxis der Behörden zeigt die Projektgruppe AHVN der SIK einfach verständlichen auf, weshalb die eindeutige Personenidentifikation die Grundlage für die Digitalisierung von Behördenleistungen ist.