Digitalisierung des Strafregisters? Nur mit der AHVN!

Warum die Einführung der AHVN als eindeutiger Personenidentifikator für die Digitalisierung des Strafregisters unabdingbar ist

Im Strafregister-Informationssystem VOSTRA werden Urteile, Sanktionen und Entscheide gemäss der Verordnung über das Strafregister festgehalten. Die Personenidentifizierung und der manuelle Austausch von Informationen im Rahmen der gesetzlichen Aufgaben innerhalb der Bundesverwaltung, mit den Kantonen und dem Militär sind sehr aufwändig und fehleranfällig. Um die Datenqualität zu verbessern, die Effizienz der Datenverarbeitung zu steigern und die Datenschutzmassnahmen für Personen sicherzustellen, wird die im Rahmen der Gesamtrevision des Strafregisterrechts 2016 beschlossene neue Datenbank VOSTRA die AHVN als eindeutiges Identifikationsmerkmal verwenden. Damit können Prozesse vollständig digitalisiert und vereinfacht werden.

Ausführlichere Informationen sind in unserem Fallbeispiel Strafregister-Informationssystem VOSTRA zusammengefasst.

Das Geschäft 19.057 des Bundesrates, welches mit einer Änderung des AHVG die systematische Verwendung der AHV-Nummer durch  Behörden ermöglichen will, ist für die Digitalisierung von Behördenleistungen absolut unabdingbar. Mit verschiedenen Fallbeispielen aus der Verwaltungspraxis der Behörden zeigt die Projektgruppe AHVN der SIK einfach verständlichen auf, weshalb die eindeutige Personenidentifikation die Grundlage für die Digitalisierung von Behördenleistungen ist.